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Wir Dachdecker sind - wie die gesamte Bauwirtschaft - häufig dem "Diktat des Marktpreises" unterworfen.

Trotz dieses Umfelds gilt es, handwerkliche und soziale Tugenden hochzuhalten.

Das zeigt sich zum einen im Umgang mit den angestellten Mitarbeitern. Ich stehe für reguläre Arbeitsverhältnisse und Wahrnehmung meiner sozialen Verantwortung durch Erwirtschaftung und Abführung der Beiträge zu den gesetzlichen Sozialversicherungen sowie der Berufsgenossenschaft. Leiharbeit als Instrument der Flexibilisierung stehe ich kritisch gegenüber. Desgleichen wende ich mich gegen die Ausnutzung staatlicher Förderprogramme als Mittel zur Senkung der Personalkosten. Völlig inakzeptabel ist die Entlassung der eigenen Arbeitnehmer, nur um sie als Scheinselbständige in Form von Sub-Unternehmern weiterzubeschäftigen und sich so aller sozialen Verpflichtungen zu entledigen, die die Beschäftigung von angestellten Arbeitnehmern erfordert. Die Zahlung eines adäquaten Lohnes oberhalb des gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohnes ist selbstverständlich.

Zum anderen darf die Absenkung des Qualitätniveaus nicht als legitimes Mittel zur Kosteneinsparung angesehen werden. Mein Ziel ist die Einhaltung der technischen Anforderungen, die in der jeweils aktuell gültigen Dachdecker-Fachregel definiert sind, die Berücksichtigung bauphysikalischer Erkenntnisse und die Auseinandersetzung mit den Vorschriften der Energieeinsparverordnung. Das setzt ständige Weiterbildung voraus - durch Eigeninitiative, Unterstützung durch die Dachdecker-Innung sowie Handwerkskammer, Informationen der Baustoffhändler sowie Schulungen der Zulieferindustrie.